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Lehrgang mit Sensei Osterkamp am 13. und 14.06.2015

Schon vor Beginn des Lehrgangs war Toribio Osterkamp das Thema beim SKD Calw, da sich schon jeder auf seinen Besuch und natürlich auf sein Training freute. Als DJKB-Instructor hat er ein umfangreiches Repertoire und weiß in jedem Training aufs Neue zu überraschen.

Bereits im Vorfeld hatten wir mit Toribio abgestimmt, dass er das reguläre Training am Freitag übernimmt. Sogar DJKB-Bundesjugendtrainer Markus „Hübi“ Rues meldete sich kurzfristig zu dieser Trainingseinheit an.

Schwerpunkt am Freitag war die Kata Hangetsu, laut Toribio die einzige Atemkata im Shotokan-Karate. Sie ist nicht nur für die Unterstufe schwierig auszuführen, doch Sensei Toribio baute sie so systematisch und einprägsam auf, dass sie letzten Endes auch die Anfänger machen konnten.

Am Samstagmorgen fanden sich ca. 70 Karateka aus nah und fern in der Halle in Calw-Stammheim ein. Für Unter- und Oberstufe standen jeweils zwei getrennte Trainingseinheiten an. In der ersten Trainingseinheit der Unterstufe wiederholte der DJKB-Instructor zunächst die Kata Hangetsu. Die Oberstufe begann mit Partnerübungen, fuhr dann im Anschluss daran mit den fünf Heian Katas fort.

Diese durfte die Unterstufe am Nachmittag spiegelbildlich laufen und später Ura-Mawashi-Geri mit Partner üben. Den Abschluss bildete eine Kombination aus Beintechniken.

Die Oberstufe begann ihr nachmittägliches Training mit Elementen der Kata Tekki Sandan, zunächst einzeln, später dann mit einem Partner in Anwendung (Bunkai). Der komplette Ablauf durfte natürlich auch nicht fehlen. Der Abschluss dieser Einheit bildete eine Partnerübung in Selbstverteidigung. Nach einem zwar anstrengenden aber sehr lehrreichenTrainingstag stand noch ein Besuch der Hausbrauerei Mönchswasen in Simmozheim an, bei der wir den Tag ausklingen ließen.

Am Sonntag fanden sich nochmals einige Unermüdliche zu einem letzten gemeinsamen Training ein. Eine Kombination aus 20 Techniken am Stück, welche ziemlich schweißtreibend war und darüber hinaus auch die Konzentrationsfähigkeit forderte . Auch am Sonntag wurde die Kata Tekki-Sandan nochmals geübt. Für die Gelb- und Orange-Gurte stellte das eine körperliche und geistige Herausforderung dar, die sie aber gut meisterten. Zum Abschluss stand nochmals ein wenig Selbstverteidigung an, die sich in erster Linie an die anwesenden Frauen richtete.

Es war wieder einmal ein schöner Lehrgang. Abwechslungsreiche Übungseinheiten mit Schwerpunkt auf den grundlegenden Basics wie Stand, Schwerpunkt und Atmung. Diese müssen vorhanden sein, da nur so bessere Techniken erreicht werden können und man sein Karate weiter entwickeln kann. Anfang August sehen uns beim Gasshuku wieder.

 

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